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Radiologische Tumordiagnostik

Präzise onkologische Bildgebung in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit

Eine Krebserkrankung ist keine Momentaufnahme, sondern ein langer Weg – von der Erstdiagnose über das Staging, die Therapie und die Therapiekontrolle bis zur strukturierten Nachsorge. In jeder dieser Phasen spielt die Bildgebung eine entscheidende Rolle. Sie hilft zu beurteilen, ob eine Erkrankung vorliegt, wie weit sie fortgeschritten ist, welche Therapie geeignet ist, wie gut diese wirkt und ob im weiteren Verlauf ein Rückfall auftritt.

In der Radiologie Planegg verstehen wir onkologische Bildgebung nicht als Aneinanderreihung einzelner Untersuchungen, sondern als zusammenhängende Begleitung. Dazu gehört für uns, Vorbefunde konsequent einzubeziehen, Verlaufskontrollen strukturiert nach etablierten Kriterien durchzuführen und Befunde so aufzubereiten, dass sie in der nächsten Tumorboard-Sitzung direkt verwertbar sind.

Unser Leistungsangebot

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Computertomographie (CT):

Die Computertomographie ist in der Regel die Methode der Wahl für die Ausbreitungsdiagnostik bei einer Krebserkrankung („Staging-CT“). Auch die Therapiekontrolle erfolgt oft mit einer CT („Re-Staging“) . In der Regel ist es bei dieser Art der Erkrankung notwendig, ein iodhaltiges Kontrastmittel zu applizieren, um die befallenen Organe ausreichend zu beurteilen.

Je nach Tumorerkrankung werden verschiedene CT-Protokolle verwendet , die in der Regel zwischen 5 und 20 Minuten dauern. Zum Beispiel wird bei einer Tumorerkrankung der Blase oder der Harnleiter eine sogenannte Ausscheidungsphase durchgeführt. Das bedeutet, daß man nach der Kontrastmittelgabe durch die Vene ungefähr 10 bis 20 Minuten wartet, bis das Kontrastmittel bereits durch die Nieren ausgeschieden werden und dadurch das Nierenbecken, die Harnleiter und di Harnblase kontrastieren.
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Magnetresonanztomographie (MRT)

Die MRT ist die zweite wichtigste Modalität für die Bildgebung bei Tumorerkrankungen. Auch diese Methode kann zur Ausbreitungsdiagnostik und Therapiekontrolle verwendet werden, insbesondere wenn eine Kontrastmittelallergie gegen kontrastmittel besteht oder der Patient sehr jung ist (und deshalb eine Strahlenexposition vermieden werden sollte). Manchmal kommt es auch vor, dass in der CT Strukturen gesehen werden, die nicht eindeutig einzuordnen sind. In diesen Fällen kann eine nachfolgende MRT oft Klarheit bringen, da der Weichgewebskontrast hier der CT überlegen ist.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Radiologie Planegg ist eng an die Urologische Klinik München-Planegg und das Uroonkologische Zentrum angebunden. Befunde werden regelmäßig in Tumorboards diskutiert, in denen Spezialisten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam Therapieentscheidungen treffen.

Auch mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen arbeiten wir eng zusammen. Befunde werden digital übermittelt, komplexe Fälle bei Bedarf direkt besprochen.

Schwerpunkt: Prostatakrebs-Diagnostik

Die Diagnostik des Prostatakarzinoms ist ein zentraler Schwerpunkt unserer onkologischen Bildgebung. In enger Zusammenarbeit mit der Urologischen Klinik München-Planegg decken wir die gesamte Bildgebungskette ab – von der mpMRT über die Fusionsbiopsie bis hin zur strukturierten Nachsorge.

Der direkte Austausch mit den behandelnden Urologen sorgt dafür, dass Befunde nahtlos weiterverarbeitet werden und Therapieentscheidungen auf einer konsistenten Datenbasis erfolgen.

Patientenperspektive

Wir wissen, dass onkologische Bildgebung häufig mit Sorge und Anspannung verbunden ist. Unser Ziel ist es, diese Untersuchungen so strukturiert und angenehm wie möglich zu gestalten – mit verlässlichen Terminen, kurzen Wartezeiten, klaren Abläufen und verständlicher Kommunikation. Auf Wunsch bieten wir persönliche Befundgespräche an.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie oft sollte eine onkologische Nachsorge-Bildgebung erfolgen?

Das hängt von Tumorart, Stadium und Therapie ab. Wir orientieren uns an aktuellen Leitlinien und stimmen die Frequenz individuell ab.

Kann ich mich für eine Zweitmeinung auch ohne Überweisung vorstellen?

Ja. Bringen Sie Ihre Vorbefunde und Bilddaten mit – wir beurteilen diese systematisch neu.

Ist die PSMA PET/CT eine Kassenleistung?

Für bestimmte Indikationen ist eine Kostenübernahme möglich, häufig nach vorheriger Genehmigung. Wir klären dies vorab.

Was soll ich zur Untersuchung mitbringen?

Vorbefunde, OP-Berichte, Laborwerte und vorhandene Bilddaten. Diese helfen, Veränderungen im Verlauf präzise einzuordnen.

Müssen alle Untersuchungen am gleichen Tag stattfinden?

Nicht unbedingt. In manchen Fällen ist eine Aufteilung sinnvoll. Wir planen die Termine entsprechend.

Kontakt

Termine

Die Anmeldung erfolgt telefonisch oder per Email, für ausgewählte Bereiche auch über Doctolib

Terminvergabe

Tel.: +49 (0) 89 54 240 401
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